
Anbieterwechsel ohne Aufsehen: Karrierebereich von pfmmedical von Umantis auf coveto migriert
Die pfm medical gmbh, Hersteller von Medizinprodukten aus Köln, betreibt auf www.pfmmedical.de eine Stellenbörse im Karrierebereich. Die Daten lieferte bisher die HR-Software von Umantis. Anfang 2026 stand der Wechsel zum Anbieter coveto an. Wir sollten die Datenquelle austauschen, ohne dass sich für Bewerber auf der Website etwas ändert.
Das klingt unspektakulär, und genau darin lag die Aufgabe: ein sauberer Schnitt im technischen Hintergrund, ohne Begleitprogramm.
Der Auftrag war klar abgegrenzt. coveto liefert die Stellenangebote über einen XML-Feed. pfmmedical hatte vorab eine Mapping-Tabelle erstellt, in der jedes Feld aus Umantis seinem Pendant bei coveto zugeordnet war, von der Stellenbezeichnung über den Standort bis zur Kategorie. Diese Matrix war unsere Arbeitsgrundlage.
Auf dieser Basis haben wir die Schnittstellen-Logik in einer Testumgebung neu aufgebaut, die Anzeige-Module mit den neuen Datenfeldern verknüpft und die "Jetzt bewerben"-Buttons auf die externen coveto-Formulare umgeleitet. Anschließend folgten die Funktionstests für Filter, Suche und Datenintegrität.
Den Stichtag gab der Auslauf des Umantis-Vertrags Ende März vor. Wir haben rückwärts geplant, die Testumgebung Mitte März bereitgestellt, am 26. März abgenommen und am 31. März live geschaltet. Für Besucher der Website war hinterher nichts anders. Genau das war das Ziel.
Was wir aus dem Projekt mitnehmen:
Der erste Punkt ist Selbstdisziplin beim Projektumfang. Es lag nahe, die Migration mit kleinen Verbesserungen am Karrierebereich zu verbinden. "Wenn wir schon dran sind ..." Wir haben uns dagegen entschieden, und pfmmedical hat das mitgetragen. Eine klar abgegrenzte Aufgabe lässt sich sauber umsetzen. Erweiterungen können danach kommen, mit Ruhe und eigenem Konzept.
Der zweite Punkt ist die Qualität der Vorarbeit. Die Mapping-Tabelle aus dem HR-Team von pfm hat das Projekt überhaupt erst auf den Boden gebracht. Eine sauber dokumentierte Feldzuordnung ersetzt viele Stunden Rückfragen. Wenn so eine Grundlage vor Projektstart steht, läuft die Umsetzung glatter, unabhängig von der Größe des Vorhabens.
Der dritte Punkt: Ein vermeintlich kleines technisches Projekt hängt an Geschäftsprozessen, die viel größer sind. Wenn der Karrierebereich nicht funktioniert, fehlen Bewerbungen. Eine Schnittstelle sitzt im Maschinenraum, ihre Wirkung zeigt sich im Geschäft. Wer das sieht, bewertet auch unscheinbare Projekte richtig.
Wenn Sie einen ähnlichen Wechsel vor sich haben, melden Sie sich gern bei uns. Wir wissen, worauf es ankommt.
Wir freuen uns, wenn Ihr diesen Beitrag teilt.
Kommentare
Keine Kommentare gefunden.